Schmuck, Schwerter, Schilde und Helme – mit den Funden aus Gewässern wird eindrucksvoll deutlich, dass spätestens ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. die Wasserwege nicht nur Kommunikationswege zwischen den Menschen in Europa, sondern die Flüsse auch Weiheort und Opferplatz waren. Besonders die Jahrhunderte um 1000 v. Chr. liefern in einigen Regionen ein sehr hohes Fundaufkommen aus den Flüssen bzw. den unmittelbaren Randbereichen.
Mancherorts überrascht dabei mitunter ein umfangreiches Fundaufkommen an menschlichen Schädeln und weiteren Knochen des menschlichen Skelettes, die ebenfalls mit ausgebaggert werden. Und teilweise dann von ehrenamtlichen Sammler*innen mit aufgehoben worden sind. Ausgehend von einer Studie zu vergleichbarem Fundmaterial aus der Themse werden Ergebnisse einer Studie von Funden aus niedersächsischen Flüssen angeführt, die sehr überraschende Ergebnisse erbrachten. Dabei ist erfreulich, dass die aus der Weser stammenden Funde nicht nur anthropologisch bearbeitet worden sind, sondern auch spannende Ergebnisse erbrachten.
Die Funde aus den Flüssen machen es erforderlich, einen Blick auf die Bestattungsformen von der frühen bis zur jüngeren Bronzezeit zu tätigen. Besonders für den Zeitabschnitt der jüngeren Bronzezeit sind ebenfalls die Siedlungen mit zu berücksichtigen. In diesem Kontext sind insgesamt die Funde von menschlichen Skelettresten mit verschiedenen Interpretationsansätzen vorzustellen, die dann auch das Braunschweiger Land intensiv mit einbeziehen.
Immo Heske ist Kustos der Lehrsammlung für Ur- und Frühgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen.
Mancherorts überrascht dabei mitunter ein umfangreiches Fundaufkommen an menschlichen Schädeln und weiteren Knochen des menschlichen Skelettes, die ebenfalls mit ausgebaggert werden. Und teilweise dann von ehrenamtlichen Sammler*innen mit aufgehoben worden sind. Ausgehend von einer Studie zu vergleichbarem Fundmaterial aus der Themse werden Ergebnisse einer Studie von Funden aus niedersächsischen Flüssen angeführt, die sehr überraschende Ergebnisse erbrachten. Dabei ist erfreulich, dass die aus der Weser stammenden Funde nicht nur anthropologisch bearbeitet worden sind, sondern auch spannende Ergebnisse erbrachten.
Die Funde aus den Flüssen machen es erforderlich, einen Blick auf die Bestattungsformen von der frühen bis zur jüngeren Bronzezeit zu tätigen. Besonders für den Zeitabschnitt der jüngeren Bronzezeit sind ebenfalls die Siedlungen mit zu berücksichtigen. In diesem Kontext sind insgesamt die Funde von menschlichen Skelettresten mit verschiedenen Interpretationsansätzen vorzustellen, die dann auch das Braunschweiger Land intensiv mit einbeziehen.
Immo Heske ist Kustos der Lehrsammlung für Ur- und Frühgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen.
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